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Malerei 2026
Diese Serie entstand aus meinen Beobachtungen an der Ostsee und am Lac de Sidiailles im Berry. Menschen am Strand, im Wasser, als Paare, Familien oder allein, werden zu Motiven kleiner Leinwände in Acryl und Tusche.
Gesehene Szenen verändere und komponiere ich neu, um die Lebendigkeit des Augenblicks in eine eigenständige bildnerische Wirklichkeit zu überführen.
Die lustigen Ziegen von nebenan haben schon lange Einzug in meine Bilder gehalten. Auch hier bevölkern sie kleine Formate – und brechen, ganz wie in der Wirklichkeit, beharrlich aus den vergeblichen Einzäunungsversuchen aus.
Mit den neuen Arbeiten führe ich meine 2025 begonnene Serie „Assoziative Landschaften“ konsequent weiter. Ausgangspunkt sind meine Landschaftsbeobachtungen und -Fotografien, die im malerischen Prozess zunehmend transformiert werden. Durch Überlagerungen, verlaufende Farbfelder und frei assoziierte Landschaftselemente lösen sich die Motive von ihrem ursprünglichen Kontext und entwickeln eine eigene, atmosphärische Bildsprache.
Ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsprozesses ist das wiederholte Drehen der Bilder während des Malens. Dadurch verschieben sich Perspektiven und räumliche Orientierungspunkte; Horizonte lösen sich auf und neue Bildzusammenhänge entstehen. Spiegelungen, Schatten und landschaftliche Fragmente wirken dadurch bewusst uneindeutig und entziehen sich einer festen Verortung.
Wie bereits in den früheren Arbeiten überlagern sich unterschiedliche Zeitebenen, Erinnerungen und Wahrnehmungen zu Bildwelten zwischen Realität und Imagination. Die Serie bewegt sich an der Schnittstelle von zeitgenössischer Landschaftsmalerei und poetischer Abstraktion und eröffnet vielschichtige Assoziationsräume für Betrachtende.