Malerei auf Leinwand und Papier 2010

Meer

Himmel und Meer verbinden und trennen sich am Horizont. Ein unverstelltes Erleben von Weite und Endlichkeit. Und die Ahnung, dass es dahinter mit der Welt und dem Universum weitergeht, für uns nicht einsehbar. Die Wolken verstellen unseren Blick auf den unendlichen Raum und schützen uns vor der Ahnung von Unendlichkeit und unserer Angst, darin verloren zu sein.

Himmel und Meer

Landschaften

Lichten

Landschaft löst sich auf in Licht, Wasser, Wetter und durch den Menschen. Dank ihrer Schwerkraft setzt sie sich immer wieder aufs Neue zusammen. In ihren Übergängen enthüllt sie ihr Wesen, ihre Transzendenz und ihre Schönheit. Wie die Landschaft weiß auch die Malerei das Konkrete, das Feste, das Sichtbare, das uns Vertraute aufzulösen, um so dem Unsichtbaren nachzuspüren, ohne es jemals ganz zu erfassen.

Landschaft reflektiert dahinterliegende Wirklichkeiten/Wahrheiten, lässt sie durchscheinen, verschlüsselt sie und gibt sie nur annähernd preis. Ist die Landschaft schon Filter eines Dahinterliegenden, ist der menschliche Blick an sich noch zusätzlich beeinflusst, geprägt, verstellt, verzerrt.  Ich versuche nicht Dahinter- oder Davorliegendes zu entschlüsseln. Das Geheimnis soll bewahrt bleiben, ebenso die Schönheit, die vielleicht grade in der Verschlüsselung, dem Geheimnisvollen liegt.

Kühe

Vache berrychonne bleue

Während ich in meinem Sommeratelier im Berry male, schauen mir Nachbars Kühe neugierig zu. Das geduldige Publikum  gelangt so ebenfalls in meine Motive sowohl in der Malerei als auch in der Druckgrafik.

karadeniz inegi

Nach den eingehenden Studien der berrichonner Kühe nahm ich bei meiner Reise durch die Berge an der Türkischen Schwarzmeer-Küste auch die Kühe von dort in meine malerische Beobachtung auf.